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Das Wort des Pfarrers
 
 
 
     
 
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
Ich hoffe, dass alle wieder gesund und erholt aus dem Urlaub zurück sind. Nach einer kurzen „Eingewöhnungsphase“ wollen wir wieder richtig loslegen. Am 27.8. beginnt der Erstkommunionkurs mit dem ersten Elternabend. Am 16.9. feiern wir dann unser 51. Kirchweihfest. Damit das Fest gelingen kann benötigen wir wieder viele Helferinnen und Helfer. Tragen Sie sich bitte von sich aus in die ausliegenden Listen ein. Ich höre immer wieder: mich hat keiner angesprochen, darum mache ich auch nichts, außer ein bisschen „Murren“, weil die, die etwas machen, es ja nie richtig machen. Also fühle sich jetzt jede und jeder von mir angesprochen mit der herzlichen Bitte, seine Talente und Fähigkeiten einzubringen, damit das Fest gelingen kann. In den Ferien wurden in einigen Gemeinden sonntags Wort-Gottes-Feiern gehalten, weil kein Priester zur Verfügung stand. Für uns Berliner ist das ziemlich neu, in anderen Bistümern seit Jahren ein Allgemeinzustand. Es wurde nun gefragt, ob diese auch gültig sind für die „Sonntagspflicht“. Für die Ängstlichen, ja sie sind gültig. Schauen Sie, die Eucharistiefeier besteht ja aus zwei Teilen. Dem Tisch des Wortes und dem Tisch des Brotes, der Eucharistie. Auch das Wort Jesu ist Nahrung für das ewige Leben. Man kann dies mit der Kommunion vergleichen. Wir bei uns empfangen „nur“ den Leib Christi und haben doch den „ganzen“ Christus empfangen. Denn Christus ist in beiden Gestalten voll gegenwärtig. Mit beiden Gestalten gewinnt die Kommunion ihre volle Zeichenhaftigkeit. Was die Frucht der Kommunion betrifft, wird denen, die unter einer Gestalt kommunizieren, keine zum Heil notwendige Gnade vorenthalten. Die Wort-Gottes-Feier sollte aber ohne Kommunion gefeiert werden. Sonst könnte es leicht passieren, dass nicht mehr unterschieden wird zwischen Eucharistie und Wort-Gottes-Feier. Die Eucharistiefeier, die Heilige Messe ist das Höchste und Wichtigste in der Katholischen Kirche und durch nichts zu ersetzen. Damit die Eucharistie gefeiert werden kann, brauchen wir aber Priester. Hier lautet der Auftrag Jesu: „Bittet den Herrn um Arbeiter für seinen Weinberg.“ Wir tun dies an jedem Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag. Die Beteiligung ist leider sehr mager. Also muss ich davon ausgehen, dass es Ihnen egal ist, ob Wort-Gottes-Feier oder Eucharistie. Hauptsache es wird etwas geboten. Aber auch hier besteht die Schwierigkeit, Leute zu finden, die bereit sind, Wort- Gottes-Feiern zu leiten. Arbeiter im Weinberg des Herrn sind nicht nur die Priester und Diakone, sondern jeder gläubige Christ, der bereit ist eine Beauftragung anzunehmen und auch dann auszuführen. Gleich nach Kirchweih startet unsere Gemeindereise nach Danzig. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Einleben in den religiösen Standard und segne Sie dazu

Ihr Pfarrer

Jürgen Misgaiski

 
 
 
 
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