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Das Wort des Pfarrers
 
 
 
     
 
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
Das Wochenende der Kokis ist mit großem Erfolg beendet. Sie konnten es am Sonntag in der Messe erleben. Ich möchte dem Diakon, den Katechetinnen und den Ministranten herzlich danken für die Gestaltung und Durchführung dieses Treffens. Und auch den Kokis, die so begeistert mitgemacht haben. Danken möchte ich auch den Suppenköchinnen, die am Erntedankfest Ihre leckeren Suppen gegen eine Spende für Missio abgegeben haben. Leider war die Beteiligung schwach. Es ist immer schade, wenn sich jemand einsetzt für eine wichtige Sache und nur wenige honorieren das. Da kann einem schon die Freude vergehen und man zieht sich zurück. Ich habe einen Text entdeckt, der die Bedeutung des Sonntags herausstellt: „So schmerzlich es ist, man wird sagen müssen, dass es in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein wird, in jeder Gemeinde der Diözese an allen Sonn- und Festtagen die heilige Eucharistie zu feiern. Das ist um so mehr zu bedauern, da die Feier der Eucharistie von jeher die Mitte der Kirche und der Gemeinden gewesen ist. Denn von den ersten Zeiten der Kirche an versammeln sich die Christen am Sonntag zur Feier der Eucharistie und erfüllen so den Auftrag des Herrn: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“… Die seelsorgliche Bedeutung der sonntäglichen Eucharistiefeier hat in unserer Zeit, in der so viele andere Stützen des Glaubens nicht mehr vorhanden sind, gegenüber früheren Generationen an Bedeutung noch gewonnen. Darum werden auch die Priester unserer Diözesen, wie bisher, die Mühe nicht scheuen, zwei- oder dreimal an einem Sonntag zur Feier der Eucharistie und zur Verkündigung des Wortes Gottes bereit zu sein, um möglichst vielen Gemeinden die Teilnahme an der Feier der Eucharistie zu ermöglichen. Abgesehen davon, dass die kirchliche Ordnung es nicht zulässt, dass ein Priester mehr als dreimal am Sonntag zelebriert, wäre dies auch gar nicht wünschenswert. Das wird jeder verstehen, der auch nur ein wenig über die Auswirkungen nachdenkt. Die Notlage aber, der manche unserer Gemeinden entgegengehen, darf unter keinen Umständen dazu führen, dass sie sich nur noch ein- oder zweimal im Monat oder gar noch seltener zum Gottesdienst versammeln. Das würde zum Zerfall der Gemeinden und des Glaubens führen. Gegen ein solches Sterben müssen wir uns mit allen Kräften wehren. Darum müssen die Gemeinden auch an den Sonntagen, an denen keine Eucharistiefeier möglich ist, sich zum Gottesdienst versammeln, zu einem Wortgottesdienst, den ein Diakon oder beauftragter Laie leitet und in dem auch die Kommunion ausgeteilt werden kann. Auch dabei versammelt sich die Gemeinde um den Herrn. Auch wenn eine solche Versammlung nur die Form eines Wort- und Kommuniongottesdienstes hat, so wird sich in dieser Feier die Gemeinde doch ihrer Verbundenheit und Einheit mit den anderen Gemeinden des Herrn bewusst. So ist auch in einem solchen Gottesdienst der Herr gegenwärtig, und die Gemeinde feiert in Wahrheit Liturgie.“ Weiteres im nächsten Vorwort.

Ihr Pfarrer

Jürgen Misgaiski

 
 
 
 
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