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Barmherzigkeitsstunde
Es war eine Premiere bei der Begehung des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit in der Gemeinde St. Joseph. Aber eine würdige Premiere. Mit ca. 40 Gemeinde/Pfarrei-mitglieder versammelten wir uns um 15.00 Uhr, in der Barmherzigkeitsstunde vor dem ausgesetzten Allerheiligen und dem Bild “Jesus, ich vertraue auf dich”. In ihren Visionen bekam Schwester Faustina von Jesus großartige Versprechungen für jeden, der sich am Barmherzigkeitssonntag an die göttliche Barmherzigkeit wendet: “An diesem Tag werden die tiefsten Tiefen meiner Barmherzigkeit für alle geöffnet werden”. Eine besondere Gnade an dem besonderen Tag war die Möglichkeit zu einem vollkommenen Ablass. Durch Betrachtungen der Texte von Schwester Faustina, sowie andere Gebete, vor allem den Barmherzigkeitsrosenkranz beteten wir in der Gemeinschaft für uns selbst, für die Anliegen unserer Pfarrei, für Menschen, die uns nahe stehen sowie für alle Sünder. Dankbar für diese gnadenvolle Zeit hoffen wir, dass die Andacht in der Barmherzigkeits-stunde in unserer Gemeinde/Pfarrei zukünftig einen festen Platz finden wird.
Halina Rösler

 
Glaubenskurs für Erwachsene
Nach den Sommerferien im Oktober startet ein neuer Glaubenskurs des Pastoralen Raumes in der Gemeinde St. Joseph. Der Glaubenskurs richtet sich zuallererst an alle Erwachsene, die sich entschieden haben, in die katholische Kirche einzutreten, aber auch diejenigen, die den christlichen Glauben kennenlernen möchten. In der Regel bereiten sich die Teilnehmer dieses Kurses auf ihre Taufe, den Empfang der Eucharistie und Firmung vor. Eingeladen sind aber auch Christen anderer Konfessionen, die in die katholische Kirche eintreten möchten. Der Kurs betrifft das Basis-/Grundwissen zu den wichtigsten Glaubensthemen. Dabei geht es nicht nur um das theoretische Wissen, sondern vielmehr um eine persönliche Beziehung zu Gott. Der Glaubenskurs endet in der Osternacht mit der Spendung der Sakramente der Taufe und Firmung in der jeweiligen Ortsgemeinde. Wir bitten um vorherige Anmeldung im Pfarrbüro oder direkt beim Diakon Raimund Rösler

 
Edith Stein über eucharistische Erziehung
Am 14. Juli 1930 präsentierte Edith Stein ihre Reflexionen Eucharistische Erziehung (ESGA 16, S. 63-66) anläss-lich des 900-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung für den Speyerer Kaiserdom. Zu dem Zeitpunkt war sie beschäftigt in Speyer als Lehrerin im Dominikanerkloster St. Magdalena. Der Vortrag wurde für die Mitglieder der Speyerer Frauensektion gehal-ten. Die Handschrift befindet sich im Edith-Stein-Archiv in Speyer.
Steins Reflexionen kreisen um das Geheimnis der Eucharistie als Höhepunkt des gesamten kirchlichen Lebens und der eucharistisch gepräg-ten Feste wie Fronleichnams- und Herz-Jesu-Fest. Eucharistisch leben heißt für die Autorin „die eucharisti-schen Wahrheiten praktisch wirksam lassen“. Darunter sind drei Glau-benssätze zu verstehen, die Edith Stein folgendermaßen formuliert: „1. Der Heiland ist gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament. 2. Er erneuert täglich sein Kreu-zesopfer auf dem Altar. 3. Er will jede einzelne Seele sich aufs innigste verbinden in der Hl. Kommunion“. Die Beherzigung dieser Wahr-heiten öffnet die Gläubigen der Gegenwart Gottes und ermöglicht somit christliche Existenz, in der jeder Einzel-ne, in Christus hineinge-nommen, sein Leben und Sterben aus Liebe mitvoll-zieht. Im Sakrament der Eucharistie ist uns Gott besonders nahe: „Er er-wartet uns, um all unsere Lasten auf sich zu nehmen, uns zu trösten, zu raten, zu helfen als treuester, immer gleich bleibender Freund“. Edith Stein fügt gleich hinzu, dass es eine Aufgabe jedes einzelnen Christen ist, das eucharistische Leben anderen zu vermitteln. Dabei nennt sie drei Formen, in denen die eucha-ristische Erziehung stattfinden soll – durch Beispiel, Belehrung und Ge-wöhnung, worunter sie u.a. mög-lichst tägliche Kommunion versteht. Edith Steins Reflexionen kön-nen in wesentlichen Zügen als prakti-sche Empfehlungen bezeichnet wer-den. Als Leitfaden zieht sich durch den Text die Überzeugung, dass die eucharistische Formung sich nicht nur in der liturgischen Dimension der Eucharistie ausschöpft, sondern auch als Lebensprojekt verstanden wer- den muss.
Der Wortlaut des Vortrags ist auch zu finden unter: http://www.heilige-eucharistie.de/zeugnissetexte/texte/edith-stein-eucharistische-erziehung.html
Empfehlenswert ist darüber hinaus der Festvortrag von Prof. Marianne Schlosser (Universität Wien) zum Thema Geborgen im Zelt des Königs – Edith Stein über die Eucharistie, der bei der Edith Stein Tagung 2020 in Wien gehalten wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=cC9T5cxmomg
Aleksandra Chylewska-Tölle

 
Hochfest Heiligstes Herz Jesu
In der Tradition feiert die katholi-sche Kirche am ersten Freitag, eine Woche nach dem Fronleichnamsfest das Hochfest des Heiligsten Herz Jesu und vielleicht nur die wenigen wissen, dass diesen Tag Jesus selbst ausgewählt hat.
Schon seit vielen Jahrhunderten ge-noss das Heiligste Herz Jesu beach-tenswerte Verehrung der Heiligen. Eine ganz besondere Rolle bei der Verbreitung dieses Festes spielte die Heilige Marguerite-Marie Alacoque (1647-1690), eine bescheidene Or-densfrau und Mystikerin die ihr Le-ben in völliger Abgeschiedenheit von der Welt im Salesianerinnen Kloster im Ort Paray-le-Monial in Frankreich verbrachte. Schon in jungen Jahren, auf eine wunderbare Weise geheilt, liebte sie Gebet und tat Bußwerke. Schon zu dieser Zeit hatte sie Visionen und erhielt Privatoffenbarungen. Nach dem Eintreten ins Kloster wa-ren diese Erfahrungen intensiver und von der Anwesenheit Jesu begleitet. In einer der Visionen sah sie das von Liebe zu den Menschen entflammte Herz Jesu. Jesus wollte, dass sich die-se Flammen durch die Wirkung der Hl. Marguerite-Marie ausbreiten und die Menschen mit Gottes Schätzen bereichern. Bei der nächsten Offenbarung im Jahre 1674 kündigte Jesus an, dass sein Herz seinen Verehrern Segen und Gnaden bringe und eine Rettung in den Endzeiten sein wird.
Unter den verschiedenen Formen der Verehrung erwartete Jesus auch die Verehrung von Bildern seines Herzens.
Schließlich verlangte Jesus bei der nächsten Erscheinung, dass als Wie-dergutmachung für die Undankbar-keit der Menschheit, die sein Herz und die für den Menschen erwiesene Liebe getroffen hat, dass fromme Seelen jenes Herz entschädigen sollten, das durch die Sünden und die Ungerechtigkeit der Menschheit ver-wundet wurde. Am Freitag nach der Oktav vom Fron-leichnamsfest, fand die letzte große Offenbarung statt, wo Jesus sein Herz enthüllte und erklärte: das ist das Herz, das die Menschen bis zur völligen Verausgabung liebt und von den meisten Menschen nur bitteren Undank, Verachtung, Missachtung, Gefühlskälte und Lästerung erfährt und verlangte, dass dieser Tag fortan als eigener Feiertag zu Ehren Seines Herzens geweiht werden solle, um Seinem Herzen durch die heilige Kommunion und andere fromme Praktiken Wiedergutmachung für die erlittenen Schmähungen zu leisten.
Im Gegenzug versprach Jesus, dass sein Herz großzügige Gnadengaben über alle, die Ihn verehren oder zu Seiner Erweiterung beitragen aus-schütten würde.
Unter diesen Gnaden hat Er auch all jenen versprochen, die neun Monate hintereinander am ersten Freitag eines jeden Monats die heilige Kom-munion zur Sühne empfangen wer-den, dass sie nicht in Seiner Ungnade und nicht ohne heilige Sakramente sterben werden und sein Herz wird ihre sichere Zuflucht in der letzten Stunde des Lebens sein.
Peter Milewski

 
 
 
 
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