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Die Sichtbarkeit Gottes
Wie sprechen wir von Gott?
Wir sagen, niemand hat Gott gesehen, so wie er wirklich ist. Wir sagen, Gott ist der Unsichtbare, weil wir ihn mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können.
Deshalb bleibt unser Sprechen von ihm auch immer im Begrenzten, Bildhaften und Unvollkommenen und wir können das Mysterium Gottes mit unseren menschlichen Vorstellungen und Worten nicht erfassen. Der Hl. Johannes Chrysostomus spricht in der Liturgie vom unaussagbaren, unbegreiflichen, unsichtbaren, unfassbaren Gott.
Und nun hören wir in der Botschaft von Weihnachten, dass Gott Mensch geworden ist. Der Unsichtbare ist in einem Kind auf ganz menschliche Weise sichtbar geworden, als er in Bethlehem zur Welt kam. In der Weihnachtsgeschichte hören wir von den Alltäglichkeiten des menschlichen Lebens: Herbergssuche, Kinderkrippe, Kind wickeln und Flucht. Sichtbarer geht es nicht. Gott hat sich sichtbar gemacht in Jesus. In ihm dürfen wir anschaulich sehen, wer der unsichtbare Gott ist.
Jesus steht für den unsichtbaren Gott und für den wahren Menschen. Ganz Gott und ganz Mensch. So ist also der Gott der Menschwerdung: unendlich fern und unendlich nah, unfassbar anders und uns allen ähnlich. Das ist eine geradezu unheimliche Spannung: unsichtbar nicht zu fassen – sichtbarer Mensch. In der Gestalt Jesu leuchtet endgültig auf, wie Gott von Anfang an den Menschen gedacht und gewollt hat. In ihm dürfen wir auch erkennen, wie Menschwerden geht, wie man Mensch wird. Jeder Mensch ist Mensch, nicht der eine mehr und der andere weniger, nicht der eine wertvoll und der andere unwert. In dem Schöpfungsbericht ganz zu Anfang steht der Satz: „Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild; als Ebenbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie“. Als Gottes Ebenbild nimmt jeder Mensch daran teil, Bild des unsichtbaren Gottes zu sein. In der Ebenbildlichkeit Gottes ist letztlich auch unsere Personalität und Menschenwürde begründet.
So wird Gott sichtbar, wenn er uns in einem Mitmenschen entgegenkommt und er wird erfahrbar durch Menschen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen, durch Menschen, die anderen Zeit schenken, um zuzuhören, um zu trösten, um zu ermutigen; durch Eltern, die Ja sagen zu ihrem Kind, durch Paare, die sich treu sind.
Gottes Sichtbarkeit ist sehr vielfältig. Wenn wir im Brief an die Kolosser (Kol 1, 15-16) lesen: „Er (Christus) ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung, denn in ihm wurde alles erschaffen.“, dann wird deutlich, Gott ist in der ganzen Schöpfung sichtbar. Der unsichtbare Gott kommt uns in allen sichtbaren Dingen entgegen. In allem, was ist, will er sich finden und suchen lassen. Und das gilt ganz besonders für uns Menschen. Denn jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes.
Paul Lapawczyk

 
Gemeinsames Wochenende unserer Erstkommunionkinder
„Wer bist Du?“ – lautete das Motto unseres diesjährigen Wochenendes der Kommunionkinder, das wir zwischen 12. und 14. Oktober veranstalteten. Anders als in den vergangenen Jahren entschieden wir uns gemeinsam, das Wochenende relativ am Anfang des Kommunionkurses zu organisieren, um so den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich besser so schnell wie möglich näher kennenzulernen. Und das war eine gute Entscheidung, denn die Kinder nutzten mit Begeisterung die drei Tage, um sich gegenseitig zu bereichern. Durch die engagierte und großartige Unterstützung der (Ober) Ministranten wurde es nie langweilig und die Kokis konnten mit Spaß und Freude auch die Arbeit unserer Messdiener erfahren, und das nicht nur in der Theorie, sondern in praktischen Übungen.
Während unseres gemeinsamen Gottesdienstes konnten sie somit die erworbenen Kenntnisse fast wie „echte“ Ministranten am Altar umsetzen. Die Begeisterung der Kinder für den Ministrantendienst versuche ich immer durch die Umfrage zu messen, die ich zum Schluss am Sonntag mit den Kindern starte. Auch diesmal wollten 100% der Kinder nach dem Kommunionkurs Messdiener werden. Großartig!
Zum Thema „Kennenlernen“ gehörte auch ein intensives und aktives Erkunden unserer Kirche (Kirchenrallye). Mit Bleistift und Zettel suchten die Kinder selbstständig die gewünschten Gegenstände in der Kirche. Die Ergebnisse wurden am Ende im Plenum durch die Kinder präsentiert und erklärt. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die für das Gelingen des Wochenendes beigetragen haben.
Diakon Rösler

 
St. Martin
362 Kinder und Erwachsene, mich nicht mitgezählt, haben in diesem Jahr St. Martin bei uns in der Kirche gefeiert. Der Termin 11.11., 17.00 Uhr ist in Rudow bei vielen fest einprogrammiert, unabhängig davon, ob das ein Montag, Samstag oder Sonntag ist: Am 11. November versammelt sich die evangelische und katholische Gemeinde der fröhlich gestimmten Kinder in St. Joseph. Danach geht es gemeinsam mit den bunten Laternen in Richtung evangelische Pfarrgemeinde in der Köpenicker Straße.
Diesmal hat während des Gottesdienstes in St. Joseph den Kindern Artax, das treue Pferd von Martin, die Geschichte seines Herrchens erzählt, eigentlich dem neugierigen Fohlen, das mit Begeisterung erfahren konnte, dass Martin ein besonderer Mensch war. Dass es immer wieder Menschen braucht, die wie der heilige Martin anderen in Not helfen, die sich Jesus zum Vorbild nehmen, die die Bedrängnisse der anderen wahrnehmen und ihnen zur Seite stehen.
Diakon Rösler

In diesem Jahr wurden in einer Türkollekte Spenden für das Josephfrühstück erbeten. Dabei kamen 161,10€ zusammen.

 
Neues aus unserer Kita
Anfang Oktober hatten wir für 1,5 Tage die externe Evaluation in der Kita. Unsere pädagogische Arbeit wurde überprüft. Am 14. November gab es das Auswertungsgespräch mit dem gesamten Team und Vertretern des Kirchenvorstandes. Der Evaluator bescheinigte uns gute pädagogische Arbeit, was uns sehr freut und uns für unsere künftige Arbeit bestärkt.
Am Montag, den 12.11. feierten wir wieder St. Martin. Wir begannen mit einem Martinsspiel, welches diesmal unsere Eulenkinder als Schattenspiel für alle spielten, in der Kirche und zogen anschließend mit unseren Laternen durch Alt- Rudow. In unserem Garten sangen wir wieder Martinslieder am Feuer, bevor die Kinder über der Glut die beliebten Stockbrote garen konnten und die süßen Martinsgänse teilten. Punsch und „Stullen“ schmeckten auch Klein und Groß. So war es wieder ein gelungenes Fest! Vielen Dank an alle helfenden Hände!
Ines Klose

 
 
 
 
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