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Das Wort des Pfarrers
 
 
 
     
 
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
Halbzeit! Zunächst möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die beim ökumenischen Fest mitgemacht haben. Es war alles sehr gut gelungen, und dank des schönen Wetters blieben auch die Gläubigen und man kam ins Gespräch. Dann möchte ich den Eltern unserer Kita Dank sagen für das „Verwöhnen“ am Fronleichnamssonntag. Ebenso den Kindern, die Blumen gestreut und die letzte Station musikalisch begleitet haben. Nur noch wenige Tage und die lang ersehnten Ferien beginnen und leider gibt es da auch diese Zeugnisse, die einem das Leben schwer machen können. Die Abiturienten haben sie schon. Herzlichen Glückwunsch an alle, die es geschafft haben. Alle die ihr Klassenziel erreicht haben können gelöst in die Ferien fahren. Viele verstehen unter Ferien frei sein, nur das Tun was Spaß macht, sich sportlich betätigen, oder von einer Fete nur nächsten düsen. Wer so seine Ferien oder Urlaub verbringt ist am Ende oft kaputter als vor den Ferien und der kann nicht mit Schwung und Elan in den neuen Lebensabschnitt starten. Aber inneren Frieden und Freude brauchen wir, damit unser Leben gelingen und wir auch zufrieden und glücklich durchs Leben gehen können. Daher mein Tipp für alle: „Wende dich von ganzem Herzen dem Herrn zu… Dann wird deine Seele Ruhe finden. Denn das Reich Gottes ist Friede und Freude im Heiligen Geist. Christus wird zu dir kommen und dir seinen Trost zeigen, wenn du ihm in dir eine würdige Wohnung bereitet hast. Oft besucht er den inneren Menschen. Schaff also Raum für Christus! Er wird für dich vorsehen und in allem treu für dich sorgen, dass du es nicht nötig hast, auf Menschen zu bauen. Setz dein ganzes Vertrauen auf Gott. Bei Gott dem Allerhöchsten sei dein Denken, und dein Beten richte sich unablässig auf Christus. Ertrage dich selbst mit Christus und für Christus, wenn du mit Christus herrschen willst… Über zugefügte Schmach würdest du dich eher freuen, weil die Liebe Jesu den Menschen die Kraft gibt, von sich selbst gering zu denken.“ (Aus dem Buch über die Nachfolge Christi von Thomas von Kempen +1471) Das möchte ich Ihnen immer wieder ans Herz legen. Ohne tiefe Freundschaft und Vertrauen zu Christus kann es keinen christlichen Glauben geben. Dazu ist das Gebet notwendig. Mit menschlichen Freunden wollen sie ja auch immer sprechen, denn nur so hält eine Freundschaft. Gebet heißt ja mit Jesus sprechen ihm alles anvertrauen, egal ob es gut oder schlecht war. Es heißt aber auch, mal eine Pause zu machen, damit er zu Wort kommen kann. Und Gebet ist schon gar nicht ein etwas erzwingen wollen von Ihm. Er ist der Herr. Mit dem Gebet kann ich auch sehr viel für andere tun. Und noch wirksamer ist das gemeinsame Gebet. Nochmals meine Einladung zum Gebetskreis und zum Gedenkgottesdienst, jeden zweiten Donnerstag im Monat. So wünsche ich allen erholsame und auch geistreiche Ferien

Ihr Pfarrer

Jürgen Misgaiski

 
 
 
 
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