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Das Wort des Pfarrers
 
 
 
     
 
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

Über die Hälfte der Fastenzeit ist vorbei, und was ist geschehen? Um es milde auszudrücken würde ich sagen: sehr wenig. Es scheint, die meisten haben mich falsch verstanden. Es ist keine Zeit für „die Hände in den Schoß zu legen“, sondern es ist eine Zeit der „harten“ Arbeit und zwar an mir selbst. Fragen sind zu beantworten: Wo stehe ich im Glauben? Wie ist meine Beziehung zu Jesus, zur Kirche? Es sollte gleichsam eine Gewissenserforschung geben. Nicht wenige sind bei diesem intensiven Nachdenken wohl eingeschlafen und haben dabei das Fest unseres Patrons und das Fest der Empfängnis Mariens verpennt. Da lese ich doch den Antwortgesang aus dem Stundenbuch, den ich den „Schläfern“ zurufen möchte: „Wach auf, der du schläfst, steh auf von den Toten, und Christus wird dich erleuchten.“ Und Paulus schreibt im Korintherbrief: „Wir ermahnen euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergebens empfangt. Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ Es ist für eine Gemeinde nicht gut, wenn sie sich selbstzufrieden zurücklehnt mit der Begründung: uns geht es doch gut, was interessieren uns die anderen, sollen die doch sehen, wie sie klarkommen. Mit so einer denkenden Gemeinde will niemand etwas zu tun haben, sie ist abstoßend. Sie ist der dunkle Fleck im Pastoralen Raum. Am Sonntag hörten wir im Evangelium von dem Blindgeborenen. Christus hat uns in der Taufe sehend gemacht und mit seinem Licht erleuchtet. Daher sollte jeder für sich sorgen, dass er nicht wieder zur Blindheit zurückkehrt, sondern, dass Christus, sein Licht, immer heller in unserer dunklen Welt leuchtet. In zwei Wochen ist Ostern, das höchste Fest der Christenheit. In der Osternacht erneuern wir unser Taufversprechen. Lassen wir diesem Versprechen auch Taten folgen und fallen nicht gleich wieder in den Tiefschlaf. Nutzen wir noch die letzten Tage, um uns auf dieses Fest der Feste vorzubereiten, damit an Ostern unser Halleluja erschallen kann und nicht nur ein heiseres Krächzen. Die Vorbereitung zu unserem Fünfzigsten geht voran. Es wäre schön, wenn sich doch mehr daran beteiligen würden. Ein Restaurator hat übrigens die Bronzen gereinigt und an dem Altar, dem Priestersitz und dem Taufbrunnen die Schmutzflecken beseitigt. Für die Renovierung des Gemeindehauses kann ich Ihnen noch keine Daten geben, nur soviel, wir sind in der Endphase der Vorbereitung. Nach Ermahnung, Aufruf und Information wünsche ich Ihnen den weckenden Ruf des Heiligen Geistes.
Ich, wir warten auf Ihre Antwort. Es grüßt und segnet Sie Ihr Pfarrer


Jürgen Misgaiski

 
 
 
 
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