Home     Gottesdienste     Termine     Gemeindeleben     Pfarrnachrichten     Glaubensthemen     Verschiedenes     Pastoraler Raum     KiTa     Kontakt  
 
 
 
 
Das Wort des Pfarrers
 
 
 
     
 
Sie sind hier: Pfarrnachrichten > Das Wort des Pfarrers
 
 
 
Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

Schon ist der erste Monat des Jahres 2017 um. Die guten Vorsätze meist eingemottet oder verschoben. Der Höhepunkt in diesem Jahr ist ja unser 50. Kirchweihfest. Dies wollten wir eigentlich gebührend feiern. Aber das Interesse scheint nicht sehr groß zu sein. Zur außerordentlichen Sitzung des PGR kamen nur wenige. So sind die Gremien verunsichert. Wollen wir nun ein Jubelfest feiern, das natürlich auch etwas kostet, oder wollen wir wie immer feiern mit dem Gartenfest, oder wollen wir woanders feiern. Hier konnte keine Einigung erzielt werden. So bitte ich Sie, uns Ihre Meinung mitzuteilen. In schriftlicher Form oder auch mündlich, indem Sie die Gremienvertreter ansprechen. Meine Meinung ist: Wenn wir aus diesem Kirchweihfest ein Fest des Glaubens machen wollen, dann sollten wir nicht „kleckern“ sondern „klotzen“. Aber die Angst hält uns ab, etwas Großes auf die Beine zu stellen. Die Kirche in Rudow, St. Joseph feiert und alle Rudower sind eingeladen. Das wäre doch die Möglichkeit, uns in Rudow bekannt zu machen und wenn wir „nur“ eine Seele gewinnen, hätte das Fest schon seinen Erfolg. Denken wir an das verlorene Schaf und die Freude des Hirten beim Wiederfinden. Er behält seine Freude nicht für sich selbst, sondern lädt seine Nachbarn ein und teilt seine Freude mit ihnen. So sollte es bei uns auch sein. Wenn ich mich über das 50. freue, dann sollte ich auch die Nachbarn einladen, um meine Freude mit ihnen zu teilen. Ich glaube, wir müssen endlich begreifen, dass wir Pastoraler Raum sind und somit räumlich denken müssen, über unsere engen Grenzen hinweg zu schauen. Die Planung war, ein Festzelt zu errichten, in dem eine Woche lang Veranstaltungen stattfinden, auch der angestrebte Ball. Ferner sollte das Essen umsonst sein, um die vielen Helfer auch mal richtig zu beschenken. Aber dann kamen die lieben Kosten und der Mut schrumpfte dahin. Wir reden hier von 20 000 Euro. Es müsste doch möglich sein, dieses Geld aufzutreiben, im Notfall sogar aus der Kirchkasse, denn die müssen wir in zwei bis drei Jahren eh abgeben. Es wurden bauliche Maßnahmen vorgezogen. Da fiel mir der Hl. Franziskus ein. Im Traum sprach Jesus zu ihm, baue meine Kirche wieder auf. ER dachte, Jesus meinte die kleine Kapelle, in der er lebte. Bis ihm dann klar wurde, Jesus meinte die Kirche. Und das tat er dann auch. Er rettete die Kirche aus einer Schieflage. Er richtete sie wieder auf. Dies ist auch ein Auftrag an uns. Will Jesus, dass wir baulich die Kirche erhalten, oder will er, dass wir die Gemeinde aufbauen, die lebendigen Steine wieder aufbauen. Für mich ist es eindeutig das Zweite.
Ich, wir warten auf Ihre Antwort. Es grüßt und segnet Sie Ihr Pfarrer


Jürgen Misgaiski

 
 
 
 
Home   Impressum   Kontakt