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Geschichte der Gemeinde
 
 
 
     
 
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  Der erste Bischof des 1930 gegründeten Bistums Berlin, Christian Schreiber, errichtete zum 1. April 1931 die Gemeinde St. Joseph in Berlin-Rudow. Kuratus August Froehlich wurde der erste eigene Priester der Gemeinde. Der spätere Pfarrer von Rathenow (Havel) wurde am 20. März 1941 von den damaligen Machthabern verhaftet. Er verstarb am 22. Juni 1942 im Konzentrationslager Dachau. An ihn erinnern die Gedenktafel am Glockenturm unserer Kirche und die Straße zwischen der Kanalstraße und dem Neudecker Weg. Sein Name steht auch auf der Gedenktafel der Martyrer in der Krypta der St. Hedwig-Kathedrale.

Trotz Gründung der Gemeinde St. Joseph war diese noch der Pfarrei St. Eduard in Berlin-Neukölln unterstellt. Erst ab 1. Februar 1936 wurde St. Joseph seelsorglich selbständige Kuratie, ab 1. Januar 1948 auch vermögensrechtlich selbständige Kuratie, d. h. es wurde ein eigener Kirchenvorstand gewählt. Bischof Konrad Kardinal von Preysing erhob St. Joseph ab 1. Juli 1950 zur Pfarrei.

Im Laufe der Zeit wurde das ursprüngliche Gemeindegebiet kleiner: 1934 gingen Teile an die neu gegründete Gemeinde Heilige Schutzengel in Berlin-Britz und 1966 an die neu errichtete Kuratie St. Dominicus in Berlin-Buckow. Seit 1952 werden die damals in der sowjetisch besetzten Zone liegenden und zum Pfarrgebiet St. Joseph gehörenden Orte Schönefeld, Waßmannsdorf, Diepensee, Selchow und Rotberg von St. Laurentius, Berlin-Bohnsdorf, und St. Nikolaus in Blankenfelde seelsorglich betreut.

Aus dem Pfarrbrief, Ausgabe März 2006
 
     
 
     
   
 
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