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Arbeitskreis St. Dominicus
Der Arbeitskreis St. Dominicus für Entwicklungshilfe und Mission (AKDo) möchte Sie informieren. Im Januar 1983 kamen auf Einladung von Herrn Dr. Neider 29 Gemeindemitglieder von St. Dominicus zu einer Gründerversammlung zusammen. Seit Frühjahr 1983 ist der Arbeitskreis ein eingetragener gemeinnütziger Verein, so dass die Beiträge und Spenden von der Steuer absetzbar sind. Es gibt keinen festen Beitragssatz. Jedes Mitglied zahlt, was es kann und möchte! Auch der Zahlungsmodus bleibt jedem überlassen, per Bankeinzug, Überweisung oder auch bar; monatlich oder jährlich. Der kleinste Beitrag hilft uns die Projekte zu finanzieren. Zurzeit besteht der Verein aus 66 Mitgliedern, davon bereits zwei aus Joseph und zwei sogar aus Würzburg. Wir konnten bisher mit den Vereinsbeiträgen und Spenden 45 Projekte mit 370.270,55 € finanzieren. Unser jetziges 46.Projekt „Förderung des Selbsthilfeverbandes der Eltern von Kinder mit Behinderungen“ in Harare / Simbabwe wird über Misereor von uns mit 20.00,00 € unterstützt. Im Rahmen des Pastoralen Raums NeuköllnSüd hoffen wir, dass wir neue Mitglieder gewinnen können und dadurch die Finanzierung der Projekte weiterhin gesichert wird. Gerne können sie sich bei Interesse weitere Informationen vom Vorstand einholen. Am 21. März um 19.00 Uhr wird eine Mitarbeiterin von Misereor zu uns kommen und über das Projekt in Simbabwe berichten, das sie selbst besucht hat. Mit Gottes Segen hoffen wir auf weitere Mitglieder und finanzielle Unterstützungen, damit wir noch viele notwendige Projekte fördern können.
Für den Vorstand Gudrun Pelz

 
Ökumenepreis 2017 im "Reli-Team" an das Projekt "Reli-Fahrt in Koop-Gemeinsam sind wir Stark"


 Ökumenepreis

 Ökumenepreis

 
Josephfrühstück
Liebe Gemeindemitglieder,
seit vier Jahren gibt es in unserer Gemeinde das „Josephfrühstück“. Diese Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen, denen es nicht so gut geht, oder die sich allein fühlen, ein gutes Frühstück in Gemeinschaft und Wohlgefühl zu bieten.
An jedem letzten Samstag im Monat kommen 50 bis 60 Gäste zu uns in den Pfarrsaal und erfreuen sich an dem dort angebotenen, für sie kostenlosen Frühstück. Das Frühstück ist natürlich nicht kostenfrei. Es lebt von großzügigen Spendern, denen hier gleich an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Die Helfer treffen sich um 8.00 Uhr im Gemeindezentrum, um das Frühstück vorzubereiten. Mittlerweile ist aus den Helfern ein fester Stamm geworden, aber es gibt gelegentlich noch zusätzliche helfende Hände. Besonders schön ist es, dass das Helfen beim Josephfrühstück in das Programm der Firmvorbereitung mit aufgenommen wurde. Eine Bereicherung für die Jugendlichen ist nach deren allgemeiner Aussage das Helfen in diesem Bereich auf jeden Fall.
Um 10.00 Uhr werden die Tore geöffnet und die bereits wartenden Gäste strömen in den Pfarrsaal.
Wenn alle Platz genommen haben gibt es einige einleitende, organisatorische Worte und ein kurzes Gebet. Nun ist am Buffet viel zu tun. Die Gäste holen sich ihr gewünschtes Essen und werden mit Getränken am Tisch bedient. Es herrscht lebhaftes und zufriedenes Treiben. Für Kinder gibt es immer noch eine kleine Leckerei aus der Küche. Abschließend gibt es Kuchen, der von helfenden Gemeindemitgliedern gespendet wurde.
Vielen Dank auch für diese Art der Unterstützung. Apropos Unterstützung: wir sind weiterhin für jede Art der Unterstützung, sei es praktische Hilfe vor Ort, finanzielle Zuwendung zur Aufrechterhaltung dieser Art Hilfe oder gebackene Kuchen als „on Top“ an diesen Tagen für unsere Gäste sehr dankbar.
Die Helfer sehen alle Besucher zufrieden nach Hause gehen; das freut alle. Natürlich sind die unangenehmen Aufräumarbeiten (Abräumen, Abwaschen, Zurückräumen) nicht so beliebt. Aber der allgemeine Plausch untereinander über das Erlebte lässt die Zeit schnell vergehen und auch die Dinge tun, die weniger attraktiv sind.
Gegen 13.00 Uhr sind alle Spuren beseitigt, der Müll entsorgt, das Feedback gehalten und noch ein letzter Kaffee gemeinsam genossen. Auch die Helfer gehen zufrieden nach Hause und es ist klar, dass man sich beim nächsten Termin wieder trifft.
Für mich selber ist es eine Bereicherung, hier meine Fähigkeiten einbringen zu können. Ich bin sicher, meinen Mithelfern geht es ebenso.
Für das Helferteam
Barbara Dressel

 
Weltgebetstag der Frauen
Was ist denn fair?
So lautet das Motto des Weltgebetstages der Frauen am 3. März 2017. Die Liturgie wurde von Frauen aus den Philippinen verfasst. Das Titelbild stammt von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa. Das Motto lädt zum Nachdenken über Gerechtigkeit ein. Trotz des Reichtums des Landes an natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen prägt eine krasse soziale Ungleichheit die Philippinen. Präsident Dutertes grausamer „Anti-Drogen-Krieg“ mit über 7.000 Todesopfern bringt die Philippinen immer wieder in die Schlagzeilen. Für Freitag, den 3. März 2017 laden.
In Rudow findet am 3. März 2017 um 10.00 Uhr
ein Gottesdienst in der Dorfkirche statt. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein Treffen mit einem kleinen Imbiss im Gemeindezentrum.

 
Missio
Leider hat sich bislang in unserer Gemeinde keine Nachfolge für den Missio-Arbeitskreis finden lassen, die sich um konkrete Projekte der Weltmission kümmert. Natürlich können die bisherigen Mitglieder auch weiterhin ihre Beiträge bezahlen, das geht zum einen sonntags in der alten Bücherei, zum anderen im Pfarrbüro. Außerdem wird auch in diesem Jahr wieder ein Frühschoppen im April angeboten werden. Andererseits besteht in St. Dominicus ein sehr aktiver Arbeitskreis, wie man der nachfolgenden Information entnehmen kann. Da wir ja auf dem Weg zum pastoralen Raum Neukölln-Süd sind, wollen wir hier keine separaten Aktivitäten mehr anstreben, sondern vielmehr gemeinsam mit den beiden anderen Gemeinden an einem Strang ziehen. Vielleicht bieten ja der Termin am 21. März um 19.00 Uhr in St. Dominicus oder der „Misereor-Lauf – Lauf der Generationen“ am 1. April in Bruder Klaus gute Gelegenheiten dafür…
(Andreas Zink)

 
Eröffnung des Pastoralen Raums Neukölln-Süd am 07.12.2016
Den ganzen Tag war unser Erzbischof Dr. Heiner Koch mit dem Leitungsteam der Entwicklungsphase des Pastoralen Raumes Neukölln-Süd: Wolfgang Klose, (PGR-Vorsitzender St. Dominicus), Inge Kerschkewicz (PGR St. Joseph) und Pfarrer Thomas Pfeifroth (Bruder Klaus) sowie dem Leiter der Stabsstelle des Erzbischofs, Markus Weber zur Erkundung des „Pastoralen Raumes Neukölln- Süd“ unterwegs.
Der Erzbischof war das erste Mal in Neukölln- Süd, der Tag der „Erkundung“ begann zeitig mit einem gemeinsamen Gespräch mit dem Leitungsteam in Bruder Klaus. Anschließend wurden alle Pfarreien und die Kirchen besucht sowie exemplarisch einige der vielfältigen Orte kirchlichen Lebens und die dort verantwortlichen Personen:
 der Blaue Saal der Neokatechumenalen Gemeinschaften
 der ehrenamtliche Kranken- und Seelsorgebesuchsdienst im Hermann Radtke Haus / Haus Simeon der Diakonie
 der Raum der Stille und die Krankenhausseelsorge im Vivantes Klinikum
 eine Religionsstunde der 6a in der Schliemann-Grundschule
 die Kita St. Joseph
 die Caritas-Sozialstation in Rudow
 das Familienzentrum MANNA von den Maltesern
 die St. Marien-Grundschule
 Kita, Hort und die Küche von St. Dominicus

Natürlich gib es noch mehr Orte zu sehen und zu erfahren – aber der Zeitplan war eng, das können Sie sich sicherlich vorstellen. Neben den Treffen mit den Verantwortlichen vor Ort gab es auch noch eine Vielzahl von Gesprächen:
 mit allen Kita-Leiterinnen beim gemeinsamen Mittagessen in St. Joseph
 Begegnungen mit unseren drei Ruhestandspriestern
 Gesprächsrunde mit den Religionslehrerinnen u -lehrern an den staatlichen Schulen
 Einzelgespräche der pastoralen Mitarbeitenden und Priestern mit Erzbischof, Generalvikar und Personaldezernent
 Gesprächsrunde mit den pastoralem Personal, dem Erzbischof, der Leitung des Erzbistums und dem Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

Um 18.00 Uhr mündete der Tag mit der Feier der Eucharistie mit vielen Menschen aus unserem Raum und der Bistumsleitung in St. Dominicus. Im Altarraum befanden sich viele Priester, unsere zwei Diakone, das Leitungsteam und Ministrantinnen und Ministranten aus allen drei Pfarreien.
Was verbindet uns? Nun - das ganze Credo fällt einem dazu ein und es verbindet uns ganz einfach die U 7. Kinder der St. Marien- Grundschule „fuhren“ als U-Bahn (gelb gekleidet mit Scheinwerfern und blauem Schild) durch die Kirche. Die Geräusche der U-Bahn wurden von den Technikern eingespielt und Gemeindemitglieder aus unseren drei Pfarreien unterhielten sich an den Stationen über die Orte kirchlichen Lebens. All das wurde als Gebet zu Gott erhoben … bevor „die UBahn „weiterfuhr“. Überall wurden Lichter verteilt, denn überall leben Menschen und glauben und sind „ein Licht“ für die Welt. Der Erzbischof erzählte beeindruckend von der Brücke in Mostar, die eine Brücke zwischen Kulturen und Religionen ist. Sie wurde im Krieg mutwillig zerstört, damit man die Brücken zwischen den Menschen zerstört. Nach dem Krieg wurde sie aufgebaut … und die Brücke ist menschenleer.
Wie kann ein „Brückenschlag“ zu den Herzen der Menschen stattfinden?
Wir hoffen, dass die Brücke zwischen unseren Gemeinden leichter begehbar wird. Eine junge Frau aus Kroatien schrieb nach dem Gottesdienst: „Ich war übrigens total über die Predigt vom Erzbischof überrascht. Teilweise hat mir die Erzählung das Herz zerrissen. Aber leider ist es die Wahrheit. Und die schmerzt. Aber diese Brücke ist tatsächlich schon immer ein Symbol gewesen.“
Am Vorabend des Festes Mariä Erwählung sind auch wir berufen, Neues zu wagen und Christus in die Welt zu bringen.
Dank Südchor unter Leitung von Herrn Dr. Jas und Jugendband unter Leitung von Stefan Flügel war es ein musikalisch wunderbar getragener Gottesdienst. Die Schülerinnen der Tanz-AG tanzten zum Dank um den Altar zum Kanon von Pachelbel – mit Lichtern. Schön war auch, dass die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer gekommen waren, ein starkes ökumenisches Zeichen. Und auch unser Nachbarraum Nordneukölln mit Pfarrer Kalinowski und weiteren Gremienvertretern waren mit dabei. Dieses miteinander Feiern führt uns immer mehr zusammen. Ein erster „Brückenstein“ ist gesetzt! Zur Gabenbereitung wurden die aus der „UBahn Linie 7“ ausgeteilten und neu angezündeten Lichter zum Altar gebracht. An diesen Lichtern entzündeten Kinder die 17 Kerzen für alle Orte kirchlichen Lebens, die der Erzbischof an die einzelnen Vertreter überreichte: Lass dich „anstecken“ vom christlichen Glauben.
Die Kollekte in Höhe von 760,77€ wird für das neu entstehende „Tageshospizzentrum“ der Ricam Hospiz Stiftung in Rudow überwiesen. Heike Neubrand und Juliane Bittner werden uns als Moderatorinnen in der dreijährigen Entwicklungsphase unterstützen.
Anschließend trafen sich alle im Pfarrsaal zur Begegnung und Gespräch bei unserem „Startfest“. Das Erzbistum hatte eingeladen und bei Getränken und leckeren kleinen Häppchen, die viel zu schnelle Zustimmung gefunden hatten, klang dieser Tag gemütlich aus. Der 7. Dezember 2016 war mit Sicherheit ein guter, fröhlicher und gesegneter „Start“ – wir freuen uns auf die nächsten spannenden 36 Monate.
Ch. Brath, GR und das Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

 
 
 
 
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