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Kinderfasching
Am 26.2 nach der Familienmesse kamen Prinzessinnen aus ihren Schlössern, Superhelden verließen ihre Filme, Comicfiguren büxten aus Heften aus und eine bunte Mischung von Tieren machte sich auf den Weg, von einer kleinen Salatschnecke bis hin zum Pegasus. Schüler aus Hogwarts besuchten uns und selbst Indianer, die aus den verschiedensten Stämmen kamen, trafen hier aufeinander. Sie alle hatten nur ein Ziel, nämlich auf der lustigsten Faschings-Feier des Jahres dabei zu sein. Von Adrenalin geladenen Spielen bis zu gemütlichen Essenspausen, hatten wir alles im Programm. Wir hatten eine Menge Spaß und bedanken uns bei allen die mit ihren lustigen Kostümen diese Stunden zu dem gemacht haben, was sie werden sollten: Stunden des Lachens, Spielens und Genießens.
Johanna Michutta

 
"Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst..."
Hat sich mit der Auferstehung Jesu irgendetwas auf der Welt verändert? Angesichts des Elends in der Welt, durch Krankheiten, Gewalt, Kriege und Terror beantworten viele diese Frage mit einem Nein. Doch das „Geheimnis des Glaubens“, wie es in jeder Eucharistiefeier gebetet wird, gibt uns allen Widrigkeiten zum Trotz eine Hoffnung. Denn mit der Auferstehung Jesu ist ein unauslöschbares Licht in das Dunkel der Welt gekommen, das viele Menschen in der Welt handeln und die Welt ein wenig zum Guten verändern lässt. Unsere Vollendung und die Vollendung der Welt steht noch aus. Sie ist uns aber am Ende der Tage verheißen. Denn der gekreuzigte und auferstandene Herr, der zu unserer Erlösung gelitten hat und gestorben ist, ist auferstanden, damit auch wir unser endgültiges Heil und das ewige Leben haben. Gebet Herr, unser Gott, zu dir dürfen alle kommen. Die Fröhlichen und die Traurigen, die Zweifler und die Glaubenden, die Ängstlichen und die Mutigen. Alle sind bei dir willkommen. Dafür danken wir dir und bitten dich: Hilf uns, unsere Zweifel zu überwinden, dass wir uns auf die Hoffnung der Auferstehung einlassen. Öffne uns die Augen für das Licht des Ostermorgens. Begleite uns auf unserem Weg, dass sich schon jetzt ein Stück Auferstehung in unserem Leben verwirklicht.
Paul Lapawczyk, Quellenmaterial Image

 
Besuch der Kirche St. Norbert
Am Freitag, den 17.02. besuchte unser Frauenkreis die kath. Kirche St. Norbert Schöneberg, gebaut im neoromanischen Stil. Sie wurde 1918 eingeweiht. Nach Beschädigungen im 2. Weltkrieg wurde der nördliche Teil mit der Doppelturmfassade abgerissen und der Rest der Kirche neu gestaltet.
Annemarie Spieker

 
Kokis - Wochenende
Meine Frage, die wir immer als Stimmungsbarometer für das Gelingen des Wochenendes mit den Kommunionkindern betrachten und die wir den Kindern während der Abschlussrunde stellen, hatte auch diesmal ein eindeutiges Ergebnis: „das Wochenende ist uns voll gelungen“. Auf die Frage, wer von den Kommunionkindern später Ministrant / Ministrantin sein möchte, haben sich alle Kinder ohne Ausnahme gemeldet. Aus Erfahrung wissen wir natürlich, dass die Realität am Ende anders ist, aber man freut sich, dass sich die Kinder begeistern lassen. Und das ist toll und gleichzeitig ein Beweis, dass viel Gutes in ihnen steckt. Die Gemeinde versucht die Kommunionkinder möglichst gut auf den großen Tag der ersten Kommunion vorzubereiten; sei es durch den Kommunionkurs selbst, „angebotene“ Gottesdienste insbesondere Sonntagsmesse oder auch durch die Ministrantenarbeit. Ersetzen kann die Gemeinde aber die Familie nicht! Die Familie übernimmt die wichtigste Aufgabe erstmal bei der Vorbereitung, aber noch wichtiger nach der Erstkommunion. Die Gemeinde kann die Kinder für einen kurzen Moment begeistern. Am Ende entscheidet sich alles in der Familie. Ich bin überzeugt, wenn für die Eltern die Sonntagsmesse, auch nach der Erstkommunion einen festen Platz behält, dann werden die Kinder dauerhaft am Gemeindeleben teilnehmen wollen. Letztendlich gewinnt dabei die ganze Familie. Unsere Kommunionkinder waren über das gesamte Wochenende sehr aktiv. Sie gestalteten kreativ ihre Kommunionkerzen, beteiligten sich gerne an unserem Leitthema „Die Fußwaschung nach Johannes 13. Eine aufmerksame und dienende Liebe“, hatten sehr viel Spaß bei den zahlreichen Spielen und vieles mehr. Unser zweites Stimmungsbarometer ist immer die Anzahl der Spaghettipackungen, die die Kinder zu Mittag verputzen. Diesmal waren das 12 Packungen bei 20 Kindern. Also ein gutes Ergebnis, würde ich sagen! Herzlichen Dank an alle Betreuer und Begleiter, insbesondere die Ministrantentruppe!!!
Diakon Rösler

 
Josephfrühstück
Liebe Gemeindemitglieder,
seit vier Jahren gibt es in unserer Gemeinde das „Josephfrühstück“. Diese Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen, denen es nicht so gut geht, oder die sich allein fühlen, ein gutes Frühstück in Gemeinschaft und Wohlgefühl zu bieten.
An jedem letzten Samstag im Monat kommen 50 bis 60 Gäste zu uns in den Pfarrsaal und erfreuen sich an dem dort angebotenen, für sie kostenlosen Frühstück. Das Frühstück ist natürlich nicht kostenfrei. Es lebt von großzügigen Spendern, denen hier gleich an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Die Helfer treffen sich um 8.00 Uhr im Gemeindezentrum, um das Frühstück vorzubereiten. Mittlerweile ist aus den Helfern ein fester Stamm geworden, aber es gibt gelegentlich noch zusätzliche helfende Hände. Besonders schön ist es, dass das Helfen beim Josephfrühstück in das Programm der Firmvorbereitung mit aufgenommen wurde. Eine Bereicherung für die Jugendlichen ist nach deren allgemeiner Aussage das Helfen in diesem Bereich auf jeden Fall.
Um 10.00 Uhr werden die Tore geöffnet und die bereits wartenden Gäste strömen in den Pfarrsaal.
Wenn alle Platz genommen haben gibt es einige einleitende, organisatorische Worte und ein kurzes Gebet. Nun ist am Buffet viel zu tun. Die Gäste holen sich ihr gewünschtes Essen und werden mit Getränken am Tisch bedient. Es herrscht lebhaftes und zufriedenes Treiben. Für Kinder gibt es immer noch eine kleine Leckerei aus der Küche. Abschließend gibt es Kuchen, der von helfenden Gemeindemitgliedern gespendet wurde.
Vielen Dank auch für diese Art der Unterstützung. Apropos Unterstützung: wir sind weiterhin für jede Art der Unterstützung, sei es praktische Hilfe vor Ort, finanzielle Zuwendung zur Aufrechterhaltung dieser Art Hilfe oder gebackene Kuchen als „on Top“ an diesen Tagen für unsere Gäste sehr dankbar.
Die Helfer sehen alle Besucher zufrieden nach Hause gehen; das freut alle. Natürlich sind die unangenehmen Aufräumarbeiten (Abräumen, Abwaschen, Zurückräumen) nicht so beliebt. Aber der allgemeine Plausch untereinander über das Erlebte lässt die Zeit schnell vergehen und auch die Dinge tun, die weniger attraktiv sind.
Gegen 13.00 Uhr sind alle Spuren beseitigt, der Müll entsorgt, das Feedback gehalten und noch ein letzter Kaffee gemeinsam genossen. Auch die Helfer gehen zufrieden nach Hause und es ist klar, dass man sich beim nächsten Termin wieder trifft.
Für mich selber ist es eine Bereicherung, hier meine Fähigkeiten einbringen zu können. Ich bin sicher, meinen Mithelfern geht es ebenso.
Für das Helferteam
Barbara Dressel

 
Seniorenkreuzweg im Pastoralen Raum
Zur gemeinsamen Kreuzwegandacht der katholischen Gemeinden Neukölln Süd am 15.03.2017 trafen sich Frauen und Männer in St. Dominicus. Aus den Gemeinden Bruder Klaus, St. Dominicus, St. Joseph und Gäste aus St.Theresia sowie aus der Evangelischen Kirche in der Gropiusstadt versammelten sich 85 Gläubige. Es wurde eine Andacht der Katholischen Frauen Deutschland (KFD) in sechs Stationen gesungen und gebetet. Thema war: Die Zumutungen des Lebens annehmen. In den 6 Stationen ging es um Verrat, Anklage, Kraftlosigkeit, Trauer, Verspottung und Begegnung mit dem Tod. Herr Tretzsch begleitete uns auf der Orgel. Anschließend trafen sich fast alle im Pfarrsaal zum gemütlichen Beisammensein. Für das leibliche Wohl kamen aus allen Gemeinden reichlich Brötchen- und Kuchenspenden. Es ist schön, dass sich diese Andachten (auch Maiandacht und Rosenkranzandacht) im Pastoralen Raum Neukölln Süd, ausgerichtet im Wechsel der einzelnen Kirchenstandorte, so etabliert haben und angenommen werden. Wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Andacht im Mai am 24.05.2017 in Bruder Klaus.
B. Schwarz für den Seniorenrat

 
Eröffnung des Pastoralen Raums Neukölln-Süd am 07.12.2016
Den ganzen Tag war unser Erzbischof Dr. Heiner Koch mit dem Leitungsteam der Entwicklungsphase des Pastoralen Raumes Neukölln-Süd: Wolfgang Klose, (PGR-Vorsitzender St. Dominicus), Inge Kerschkewicz (PGR St. Joseph) und Pfarrer Thomas Pfeifroth (Bruder Klaus) sowie dem Leiter der Stabsstelle des Erzbischofs, Markus Weber zur Erkundung des „Pastoralen Raumes Neukölln- Süd“ unterwegs.
Der Erzbischof war das erste Mal in Neukölln- Süd, der Tag der „Erkundung“ begann zeitig mit einem gemeinsamen Gespräch mit dem Leitungsteam in Bruder Klaus. Anschließend wurden alle Pfarreien und die Kirchen besucht sowie exemplarisch einige der vielfältigen Orte kirchlichen Lebens und die dort verantwortlichen Personen:
 der Blaue Saal der Neokatechumenalen Gemeinschaften
 der ehrenamtliche Kranken- und Seelsorgebesuchsdienst im Hermann Radtke Haus / Haus Simeon der Diakonie
 der Raum der Stille und die Krankenhausseelsorge im Vivantes Klinikum
 eine Religionsstunde der 6a in der Schliemann-Grundschule
 die Kita St. Joseph
 die Caritas-Sozialstation in Rudow
 das Familienzentrum MANNA von den Maltesern
 die St. Marien-Grundschule
 Kita, Hort und die Küche von St. Dominicus

Natürlich gib es noch mehr Orte zu sehen und zu erfahren – aber der Zeitplan war eng, das können Sie sich sicherlich vorstellen. Neben den Treffen mit den Verantwortlichen vor Ort gab es auch noch eine Vielzahl von Gesprächen:
 mit allen Kita-Leiterinnen beim gemeinsamen Mittagessen in St. Joseph
 Begegnungen mit unseren drei Ruhestandspriestern
 Gesprächsrunde mit den Religionslehrerinnen u -lehrern an den staatlichen Schulen
 Einzelgespräche der pastoralen Mitarbeitenden und Priestern mit Erzbischof, Generalvikar und Personaldezernent
 Gesprächsrunde mit den pastoralem Personal, dem Erzbischof, der Leitung des Erzbistums und dem Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

Um 18.00 Uhr mündete der Tag mit der Feier der Eucharistie mit vielen Menschen aus unserem Raum und der Bistumsleitung in St. Dominicus. Im Altarraum befanden sich viele Priester, unsere zwei Diakone, das Leitungsteam und Ministrantinnen und Ministranten aus allen drei Pfarreien.
Was verbindet uns? Nun - das ganze Credo fällt einem dazu ein und es verbindet uns ganz einfach die U 7. Kinder der St. Marien- Grundschule „fuhren“ als U-Bahn (gelb gekleidet mit Scheinwerfern und blauem Schild) durch die Kirche. Die Geräusche der U-Bahn wurden von den Technikern eingespielt und Gemeindemitglieder aus unseren drei Pfarreien unterhielten sich an den Stationen über die Orte kirchlichen Lebens. All das wurde als Gebet zu Gott erhoben … bevor „die UBahn „weiterfuhr“. Überall wurden Lichter verteilt, denn überall leben Menschen und glauben und sind „ein Licht“ für die Welt. Der Erzbischof erzählte beeindruckend von der Brücke in Mostar, die eine Brücke zwischen Kulturen und Religionen ist. Sie wurde im Krieg mutwillig zerstört, damit man die Brücken zwischen den Menschen zerstört. Nach dem Krieg wurde sie aufgebaut … und die Brücke ist menschenleer.
Wie kann ein „Brückenschlag“ zu den Herzen der Menschen stattfinden?
Wir hoffen, dass die Brücke zwischen unseren Gemeinden leichter begehbar wird. Eine junge Frau aus Kroatien schrieb nach dem Gottesdienst: „Ich war übrigens total über die Predigt vom Erzbischof überrascht. Teilweise hat mir die Erzählung das Herz zerrissen. Aber leider ist es die Wahrheit. Und die schmerzt. Aber diese Brücke ist tatsächlich schon immer ein Symbol gewesen.“
Am Vorabend des Festes Mariä Erwählung sind auch wir berufen, Neues zu wagen und Christus in die Welt zu bringen.
Dank Südchor unter Leitung von Herrn Dr. Jas und Jugendband unter Leitung von Stefan Flügel war es ein musikalisch wunderbar getragener Gottesdienst. Die Schülerinnen der Tanz-AG tanzten zum Dank um den Altar zum Kanon von Pachelbel – mit Lichtern. Schön war auch, dass die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer gekommen waren, ein starkes ökumenisches Zeichen. Und auch unser Nachbarraum Nordneukölln mit Pfarrer Kalinowski und weiteren Gremienvertretern waren mit dabei. Dieses miteinander Feiern führt uns immer mehr zusammen. Ein erster „Brückenstein“ ist gesetzt! Zur Gabenbereitung wurden die aus der „UBahn Linie 7“ ausgeteilten und neu angezündeten Lichter zum Altar gebracht. An diesen Lichtern entzündeten Kinder die 17 Kerzen für alle Orte kirchlichen Lebens, die der Erzbischof an die einzelnen Vertreter überreichte: Lass dich „anstecken“ vom christlichen Glauben.
Die Kollekte in Höhe von 760,77€ wird für das neu entstehende „Tageshospizzentrum“ der Ricam Hospiz Stiftung in Rudow überwiesen. Heike Neubrand und Juliane Bittner werden uns als Moderatorinnen in der dreijährigen Entwicklungsphase unterstützen.
Anschließend trafen sich alle im Pfarrsaal zur Begegnung und Gespräch bei unserem „Startfest“. Das Erzbistum hatte eingeladen und bei Getränken und leckeren kleinen Häppchen, die viel zu schnelle Zustimmung gefunden hatten, klang dieser Tag gemütlich aus. Der 7. Dezember 2016 war mit Sicherheit ein guter, fröhlicher und gesegneter „Start“ – wir freuen uns auf die nächsten spannenden 36 Monate.
Ch. Brath, GR und das Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

 
 
 
 
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