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Misereor – Lauf der Generationen
Am Samstag, den 1. April machten sich bei herrlichem Sonnenschein und einer Temperatur von etwa 20 Grad insgesamt 15 Läufer unterschiedlichen Alters nach einem Startpfiff auf den Weg durch unsere schöne Britzer Umgebung. Zum ersten Mal haben in der Vorbereitung die Gemeinden St. Dominicus und St. Joseph mit Bruder Klaus zusammen gearbeitet. Nachdem wir im vergangenen Jahr festgestellt hatten, dass es sowohl in St. Dominicus als auch in St. Joseph Arbeitskreise für Missionsarbeit gibt, konnten wir uns in diesem Jahr vernetzen. So unterstützen St. Joseph und Bruder Klaus mit ihren Spenden das derzeitige Projekt: „Förderung des Selbsthilfeverbandes der Eltern von Kindern mit Behinderungen“ in Harare / Simbabwe, des Arbeitskreises St. Dominicus e. V. für Entwicklungshilfe und Mission (AKDo). Frau Pelz, die Vorsitzende des AKDo, war mit einem Info-Stand vor Ort. Wie auch in den vergangenen Jahren waren einige Zuschauer dabei, um die Läufer zu motivieren, zu unterstützen und sie nach jeder Runde mit Applaus in Empfang zu nehmen. Die Stimmung war gut und ausgelassen und alle hatten Spaß an der Bewegung und an den vielen Gesprächen, die sich vor, nach und in den Pausen des Laufes entwickelten. Auch für das leibliche Wohl aller Anwesenden war wieder gut gesorgt. Der stärkste Läufer in diesem Jahr hat mit 6 Runden viele „Spenden-Kilometer“ erlaufen. Allen Läufern, Sponsoren und Helfern ein herzliches Danke schön! Durch Ihre Hilfe und Unterstützung konnten wir eine Spende von 500 € weiterleiten. Wenn viele Hände (oder Füße) kleine Dinge tun, kann etwas Großes entstehen! Für das Misereor-Lauf-Team
Daniela Walker

 
Orte kirchlichen Lebens
Die Caritas Sozialstation (CSS) Rudow
Bereits vor 35 Jahren wurde die CSS als erste Sozialstation der Caritas im damals noch geteilten Berlin gegründet. Auf dem Gelände der Gemeinde St. Joseph in Alt- Rudow befand sich ein Baucontainer, in dem damals - als eine der Mitarbeiterinnen der ersten Stunde - Frau Barbara Artelt saß und die Einsätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinierte. Heute befindet sie sich bereits im Ruhestand, kann die Arbeit bei der Sozialstation aber nicht ganz loslassen und berät als Minijobberin unsere Kunden zu deren Pflegebedarf. Lachend kann sie berichten, dass damals der Baucontainer in der Sommerzeit noch mit dem Gartenschlauch abgekühlt werden musste, damit die Computer nicht ständig überhitzten und ausfielen. Heute befindet sich ihr Büro in der alten Stadtvilla im Dorfkern von Alt-Rudow auf dem gleichen Grundstück und ist wesentlich kühler. Damals wie heute kommen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Süd-Neuköllnern nach Hause und sorgen dafür, dass sie so lange wie möglich in ihrer Häuslichkeit leben können. Pflege zu Hause heißt medizinische Versorgung, Körperpflege und Hilfe im Haushalt, dazu gehören auch ein freundliches Gespräch, ein Spaziergang oder andere Aktivitäten. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin besucht unsere Kunden im Krankenhaus, sollten sich diese aus gesundheitlichen Gründen dort aufhalten müssen. Die Sozialstation wird heute von Frau Sandra Schulenburg geleitet, die durch ein Team von fünf Damen unterstützt wird. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen etwa 200 Kundinnen und Kunden individuell bei der Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Dabei wird gelacht, geweint, beruhigt, unterstützt und Anteil genommen. Unsere Sozialstation befindet sich im Wachstum, da die Nachfrage der häuslichen Versorgung stetig zunimmt. Um in der Zukunft auf diese Nachfrage vorbereitet zu sein, bilden die Pflegekräfte der Sozialstation mit viel Engagement junge Menschen zu Altenpflegerinnen und Altenpflegern aus. Nette Menschen, die den christlichen Gedanken der Nächstenliebe leben und haupt- oder ehrenamtlich mit uns in Süd-Neukölln arbeiten möchten, können Frau Schulenburg gern ansprechen, um ein Teil unseres Teams zu werden.
Sandra Schulenburg und Romana Pawlak Kontaktdaten:
Sandra Schulenburg
Alt-Rudow
12357 Berlin
Tel.: 030 66633750
Mail: sozialstation.rudow@caritasaltenhilfe. de
http://www.caritas-altenhilfe.de

 
Josephfrühstück
Liebe Gemeindemitglieder,
seit vier Jahren gibt es in unserer Gemeinde das „Josephfrühstück“. Diese Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen, denen es nicht so gut geht, oder die sich allein fühlen, ein gutes Frühstück in Gemeinschaft und Wohlgefühl zu bieten.
An jedem letzten Samstag im Monat kommen 50 bis 60 Gäste zu uns in den Pfarrsaal und erfreuen sich an dem dort angebotenen, für sie kostenlosen Frühstück. Das Frühstück ist natürlich nicht kostenfrei. Es lebt von großzügigen Spendern, denen hier gleich an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Die Helfer treffen sich um 8.00 Uhr im Gemeindezentrum, um das Frühstück vorzubereiten. Mittlerweile ist aus den Helfern ein fester Stamm geworden, aber es gibt gelegentlich noch zusätzliche helfende Hände. Besonders schön ist es, dass das Helfen beim Josephfrühstück in das Programm der Firmvorbereitung mit aufgenommen wurde. Eine Bereicherung für die Jugendlichen ist nach deren allgemeiner Aussage das Helfen in diesem Bereich auf jeden Fall.
Um 10.00 Uhr werden die Tore geöffnet und die bereits wartenden Gäste strömen in den Pfarrsaal.
Wenn alle Platz genommen haben gibt es einige einleitende, organisatorische Worte und ein kurzes Gebet. Nun ist am Buffet viel zu tun. Die Gäste holen sich ihr gewünschtes Essen und werden mit Getränken am Tisch bedient. Es herrscht lebhaftes und zufriedenes Treiben. Für Kinder gibt es immer noch eine kleine Leckerei aus der Küche. Abschließend gibt es Kuchen, der von helfenden Gemeindemitgliedern gespendet wurde.
Vielen Dank auch für diese Art der Unterstützung. Apropos Unterstützung: wir sind weiterhin für jede Art der Unterstützung, sei es praktische Hilfe vor Ort, finanzielle Zuwendung zur Aufrechterhaltung dieser Art Hilfe oder gebackene Kuchen als „on Top“ an diesen Tagen für unsere Gäste sehr dankbar.
Die Helfer sehen alle Besucher zufrieden nach Hause gehen; das freut alle. Natürlich sind die unangenehmen Aufräumarbeiten (Abräumen, Abwaschen, Zurückräumen) nicht so beliebt. Aber der allgemeine Plausch untereinander über das Erlebte lässt die Zeit schnell vergehen und auch die Dinge tun, die weniger attraktiv sind.
Gegen 13.00 Uhr sind alle Spuren beseitigt, der Müll entsorgt, das Feedback gehalten und noch ein letzter Kaffee gemeinsam genossen. Auch die Helfer gehen zufrieden nach Hause und es ist klar, dass man sich beim nächsten Termin wieder trifft.
Für mich selber ist es eine Bereicherung, hier meine Fähigkeiten einbringen zu können. Ich bin sicher, meinen Mithelfern geht es ebenso.
Für das Helferteam
Barbara Dressel

 
Eröffnung des Pastoralen Raums Neukölln-Süd am 07.12.2016
Den ganzen Tag war unser Erzbischof Dr. Heiner Koch mit dem Leitungsteam der Entwicklungsphase des Pastoralen Raumes Neukölln-Süd: Wolfgang Klose, (PGR-Vorsitzender St. Dominicus), Inge Kerschkewicz (PGR St. Joseph) und Pfarrer Thomas Pfeifroth (Bruder Klaus) sowie dem Leiter der Stabsstelle des Erzbischofs, Markus Weber zur Erkundung des „Pastoralen Raumes Neukölln- Süd“ unterwegs.
Der Erzbischof war das erste Mal in Neukölln- Süd, der Tag der „Erkundung“ begann zeitig mit einem gemeinsamen Gespräch mit dem Leitungsteam in Bruder Klaus. Anschließend wurden alle Pfarreien und die Kirchen besucht sowie exemplarisch einige der vielfältigen Orte kirchlichen Lebens und die dort verantwortlichen Personen:
 der Blaue Saal der Neokatechumenalen Gemeinschaften
 der ehrenamtliche Kranken- und Seelsorgebesuchsdienst im Hermann Radtke Haus / Haus Simeon der Diakonie
 der Raum der Stille und die Krankenhausseelsorge im Vivantes Klinikum
 eine Religionsstunde der 6a in der Schliemann-Grundschule
 die Kita St. Joseph
 die Caritas-Sozialstation in Rudow
 das Familienzentrum MANNA von den Maltesern
 die St. Marien-Grundschule
 Kita, Hort und die Küche von St. Dominicus

Natürlich gib es noch mehr Orte zu sehen und zu erfahren – aber der Zeitplan war eng, das können Sie sich sicherlich vorstellen. Neben den Treffen mit den Verantwortlichen vor Ort gab es auch noch eine Vielzahl von Gesprächen:
 mit allen Kita-Leiterinnen beim gemeinsamen Mittagessen in St. Joseph
 Begegnungen mit unseren drei Ruhestandspriestern
 Gesprächsrunde mit den Religionslehrerinnen u -lehrern an den staatlichen Schulen
 Einzelgespräche der pastoralen Mitarbeitenden und Priestern mit Erzbischof, Generalvikar und Personaldezernent
 Gesprächsrunde mit den pastoralem Personal, dem Erzbischof, der Leitung des Erzbistums und dem Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

Um 18.00 Uhr mündete der Tag mit der Feier der Eucharistie mit vielen Menschen aus unserem Raum und der Bistumsleitung in St. Dominicus. Im Altarraum befanden sich viele Priester, unsere zwei Diakone, das Leitungsteam und Ministrantinnen und Ministranten aus allen drei Pfarreien.
Was verbindet uns? Nun - das ganze Credo fällt einem dazu ein und es verbindet uns ganz einfach die U 7. Kinder der St. Marien- Grundschule „fuhren“ als U-Bahn (gelb gekleidet mit Scheinwerfern und blauem Schild) durch die Kirche. Die Geräusche der U-Bahn wurden von den Technikern eingespielt und Gemeindemitglieder aus unseren drei Pfarreien unterhielten sich an den Stationen über die Orte kirchlichen Lebens. All das wurde als Gebet zu Gott erhoben … bevor „die UBahn „weiterfuhr“. Überall wurden Lichter verteilt, denn überall leben Menschen und glauben und sind „ein Licht“ für die Welt. Der Erzbischof erzählte beeindruckend von der Brücke in Mostar, die eine Brücke zwischen Kulturen und Religionen ist. Sie wurde im Krieg mutwillig zerstört, damit man die Brücken zwischen den Menschen zerstört. Nach dem Krieg wurde sie aufgebaut … und die Brücke ist menschenleer.
Wie kann ein „Brückenschlag“ zu den Herzen der Menschen stattfinden?
Wir hoffen, dass die Brücke zwischen unseren Gemeinden leichter begehbar wird. Eine junge Frau aus Kroatien schrieb nach dem Gottesdienst: „Ich war übrigens total über die Predigt vom Erzbischof überrascht. Teilweise hat mir die Erzählung das Herz zerrissen. Aber leider ist es die Wahrheit. Und die schmerzt. Aber diese Brücke ist tatsächlich schon immer ein Symbol gewesen.“
Am Vorabend des Festes Mariä Erwählung sind auch wir berufen, Neues zu wagen und Christus in die Welt zu bringen.
Dank Südchor unter Leitung von Herrn Dr. Jas und Jugendband unter Leitung von Stefan Flügel war es ein musikalisch wunderbar getragener Gottesdienst. Die Schülerinnen der Tanz-AG tanzten zum Dank um den Altar zum Kanon von Pachelbel – mit Lichtern. Schön war auch, dass die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer gekommen waren, ein starkes ökumenisches Zeichen. Und auch unser Nachbarraum Nordneukölln mit Pfarrer Kalinowski und weiteren Gremienvertretern waren mit dabei. Dieses miteinander Feiern führt uns immer mehr zusammen. Ein erster „Brückenstein“ ist gesetzt! Zur Gabenbereitung wurden die aus der „UBahn Linie 7“ ausgeteilten und neu angezündeten Lichter zum Altar gebracht. An diesen Lichtern entzündeten Kinder die 17 Kerzen für alle Orte kirchlichen Lebens, die der Erzbischof an die einzelnen Vertreter überreichte: Lass dich „anstecken“ vom christlichen Glauben.
Die Kollekte in Höhe von 760,77€ wird für das neu entstehende „Tageshospizzentrum“ der Ricam Hospiz Stiftung in Rudow überwiesen. Heike Neubrand und Juliane Bittner werden uns als Moderatorinnen in der dreijährigen Entwicklungsphase unterstützen.
Anschließend trafen sich alle im Pfarrsaal zur Begegnung und Gespräch bei unserem „Startfest“. Das Erzbistum hatte eingeladen und bei Getränken und leckeren kleinen Häppchen, die viel zu schnelle Zustimmung gefunden hatten, klang dieser Tag gemütlich aus. Der 7. Dezember 2016 war mit Sicherheit ein guter, fröhlicher und gesegneter „Start“ – wir freuen uns auf die nächsten spannenden 36 Monate.
Ch. Brath, GR und das Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

 
 
 
 
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