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Erstkommunion 2017
Es war eine schöne Feier. Unsere Erstkommunionkinder waren sehr diszipliniert, konzentriert, ja auch ein bisschen ergriffen. Und das ist gut so, denn es war ein wichtiger Tag für sie. Sie konnten zum ersten Mal den Leib Christi empfangen, unsere Nahrung auf dem Weg in die himmlische Sphäre. Das war auch das Thema des Sonntagsevangeliums und der letzten Erstkommunionkinder- Katechese.
Ab sofort sind unsere Erstkommunionkinder eingeladen, jeden Sonntag mit der gesamten Gemeinde die Eucharistie zu feiern und das himmlische Brot zu kosten. Und ich sage das, wovon ich konsequenterweise überzeugt bin: die Kinder werden sonntags die Eucharistie feiern, aber nur dann, wenn ihre Eltern sie dabei unterstützen und selbst am Gottesdienst teilnehmen werden.
Diakon Raimund Rösler

 
Neues aus der Kita
Wir waren in Alt Buchhorst in der Schreiber Hütte. Wir waren im Wald und sind zu einem Strand gelaufen und haben das glitzernde Meer gesehen. Am Schönsten fanden wir den neuen Spielplatz. Für den bevorstehenden Abschlussgottesdienst in der St. Hedwigskathedrale mit dem Thema „die heilige Hedwig“ haben wir Füße gebastelt und Lieder geübt. Wir haben viele tolle Sachen erlebt und Glückskäfer gesehen und richtig viele Spinnen. Wir fanden es schön beim Essen, es war lecker. Das sind die Aussagen der Kinder nach der Reise. Wir Erzieherinnen möchten uns anschließen, es war eine rundum harmonische Eulenreise, auch wenn die Temperaturen für Anfang Mai sehr kühl waren. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Familie Pietrewicz für den Koffertransport nach Alt Buchhorst und bei Familie Margraf für das Organisieren des Reisebusses für die bequeme Rückfahrt. Am 18.05. waren die Eulenkinder dann zum Abschlussgottesdienst in St. Hedwig. Wie jedes Jahr war es ein großes Erlebnis für die Kinder.

 
Jugendkonvent „Ey, Pastoraler Raum – machen wir doch schon!“
Haben ja eine verrückte Idee, aber ob das geht ....
Interessierte und engagierte Jugendliche aus unseren drei Gemeinden trafen sich mit Falk Schaberick und dem Leitungsteam, um zu überlegen, wie der Pastorale Weg in Neukölln-Süd gerade auch für Jugendliche gestaltet werden kann. Natürlich stellen wir am Anfang fest, dass es gerade für die Jugendlichen selbstverständlich ist, sich „zwischen den Gemeinden zu bewegen“. Schon seit Jahren gibt es unseren Firmkurs, der in Bruder Klaus, St. Dominicus und St. Joseph zu festen Stunden und Seminareinheiten einlädt. Von daher war es zum Beginn des Nachmittags auch überhaupt kein Problem, mit elf Leuten und 16 unterschiedlichen Strippen einen gemeinsamen Turm aus Holzblöcken zu errichten, der uns dann die ganze Zeit begleitete. Spannend wurde es bei der Frage, was fehlte und wer ist wie bereit sich dafür zu engagieren? Ganz ehrlich, es war beeindruckend, die Begeisterung und Energie wahrzunehmen, wie an diese Fragen herangegangen wurde. Vier Projekte für unseren Raum wurden überlegt:
 Jugendgruppe
 Jugendmesse
 Party
 Pool
Jede/r überlegte, wer mitmacht und für jedes Projekt meldete sich ein/e Verantwortliche/ r. Teilweise wurden auch schon sehr konkrete Umsetzungsideen genannt. Nun liegt es an den Jugendlichen, diese Ideen voranzubringen. Dabei unterstützen wir vom Leitungsteam und wir hoffen auch sehr, dass Sie alle unsere Jugendlichen dabei tatkräftig unterstützen. Der Nachmittag endete mit einem gemeinsamen Pizza essen, auch da gab es viel Kreativität beim Belegen des Teiges. Danke an alle, die da waren und es hoffentlich weitererzählen werden. Auf alle Fälle wird es im Herbst einen weiteren Jugendkonvent geben, schon um zu hören, wie weit wir mit den Projektideen gekommen sind.
Wolfgang Klose (Leitungsteam)

 
Eröffnung des Pastoralen Raums Neukölln-Süd am 07.12.2016
Den ganzen Tag war unser Erzbischof Dr. Heiner Koch mit dem Leitungsteam der Entwicklungsphase des Pastoralen Raumes Neukölln-Süd: Wolfgang Klose, (PGR-Vorsitzender St. Dominicus), Inge Kerschkewicz (PGR St. Joseph) und Pfarrer Thomas Pfeifroth (Bruder Klaus) sowie dem Leiter der Stabsstelle des Erzbischofs, Markus Weber zur Erkundung des „Pastoralen Raumes Neukölln- Süd“ unterwegs.
Der Erzbischof war das erste Mal in Neukölln- Süd, der Tag der „Erkundung“ begann zeitig mit einem gemeinsamen Gespräch mit dem Leitungsteam in Bruder Klaus. Anschließend wurden alle Pfarreien und die Kirchen besucht sowie exemplarisch einige der vielfältigen Orte kirchlichen Lebens und die dort verantwortlichen Personen:
 der Blaue Saal der Neokatechumenalen Gemeinschaften
 der ehrenamtliche Kranken- und Seelsorgebesuchsdienst im Hermann Radtke Haus / Haus Simeon der Diakonie
 der Raum der Stille und die Krankenhausseelsorge im Vivantes Klinikum
 eine Religionsstunde der 6a in der Schliemann-Grundschule
 die Kita St. Joseph
 die Caritas-Sozialstation in Rudow
 das Familienzentrum MANNA von den Maltesern
 die St. Marien-Grundschule
 Kita, Hort und die Küche von St. Dominicus

Natürlich gib es noch mehr Orte zu sehen und zu erfahren – aber der Zeitplan war eng, das können Sie sich sicherlich vorstellen. Neben den Treffen mit den Verantwortlichen vor Ort gab es auch noch eine Vielzahl von Gesprächen:
 mit allen Kita-Leiterinnen beim gemeinsamen Mittagessen in St. Joseph
 Begegnungen mit unseren drei Ruhestandspriestern
 Gesprächsrunde mit den Religionslehrerinnen u -lehrern an den staatlichen Schulen
 Einzelgespräche der pastoralen Mitarbeitenden und Priestern mit Erzbischof, Generalvikar und Personaldezernent
 Gesprächsrunde mit den pastoralem Personal, dem Erzbischof, der Leitung des Erzbistums und dem Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

Um 18.00 Uhr mündete der Tag mit der Feier der Eucharistie mit vielen Menschen aus unserem Raum und der Bistumsleitung in St. Dominicus. Im Altarraum befanden sich viele Priester, unsere zwei Diakone, das Leitungsteam und Ministrantinnen und Ministranten aus allen drei Pfarreien.
Was verbindet uns? Nun - das ganze Credo fällt einem dazu ein und es verbindet uns ganz einfach die U 7. Kinder der St. Marien- Grundschule „fuhren“ als U-Bahn (gelb gekleidet mit Scheinwerfern und blauem Schild) durch die Kirche. Die Geräusche der U-Bahn wurden von den Technikern eingespielt und Gemeindemitglieder aus unseren drei Pfarreien unterhielten sich an den Stationen über die Orte kirchlichen Lebens. All das wurde als Gebet zu Gott erhoben … bevor „die UBahn „weiterfuhr“. Überall wurden Lichter verteilt, denn überall leben Menschen und glauben und sind „ein Licht“ für die Welt. Der Erzbischof erzählte beeindruckend von der Brücke in Mostar, die eine Brücke zwischen Kulturen und Religionen ist. Sie wurde im Krieg mutwillig zerstört, damit man die Brücken zwischen den Menschen zerstört. Nach dem Krieg wurde sie aufgebaut … und die Brücke ist menschenleer.
Wie kann ein „Brückenschlag“ zu den Herzen der Menschen stattfinden?
Wir hoffen, dass die Brücke zwischen unseren Gemeinden leichter begehbar wird. Eine junge Frau aus Kroatien schrieb nach dem Gottesdienst: „Ich war übrigens total über die Predigt vom Erzbischof überrascht. Teilweise hat mir die Erzählung das Herz zerrissen. Aber leider ist es die Wahrheit. Und die schmerzt. Aber diese Brücke ist tatsächlich schon immer ein Symbol gewesen.“
Am Vorabend des Festes Mariä Erwählung sind auch wir berufen, Neues zu wagen und Christus in die Welt zu bringen.
Dank Südchor unter Leitung von Herrn Dr. Jas und Jugendband unter Leitung von Stefan Flügel war es ein musikalisch wunderbar getragener Gottesdienst. Die Schülerinnen der Tanz-AG tanzten zum Dank um den Altar zum Kanon von Pachelbel – mit Lichtern. Schön war auch, dass die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer gekommen waren, ein starkes ökumenisches Zeichen. Und auch unser Nachbarraum Nordneukölln mit Pfarrer Kalinowski und weiteren Gremienvertretern waren mit dabei. Dieses miteinander Feiern führt uns immer mehr zusammen. Ein erster „Brückenstein“ ist gesetzt! Zur Gabenbereitung wurden die aus der „UBahn Linie 7“ ausgeteilten und neu angezündeten Lichter zum Altar gebracht. An diesen Lichtern entzündeten Kinder die 17 Kerzen für alle Orte kirchlichen Lebens, die der Erzbischof an die einzelnen Vertreter überreichte: Lass dich „anstecken“ vom christlichen Glauben.
Die Kollekte in Höhe von 760,77€ wird für das neu entstehende „Tageshospizzentrum“ der Ricam Hospiz Stiftung in Rudow überwiesen. Heike Neubrand und Juliane Bittner werden uns als Moderatorinnen in der dreijährigen Entwicklungsphase unterstützen.
Anschließend trafen sich alle im Pfarrsaal zur Begegnung und Gespräch bei unserem „Startfest“. Das Erzbistum hatte eingeladen und bei Getränken und leckeren kleinen Häppchen, die viel zu schnelle Zustimmung gefunden hatten, klang dieser Tag gemütlich aus. Der 7. Dezember 2016 war mit Sicherheit ein guter, fröhlicher und gesegneter „Start“ – wir freuen uns auf die nächsten spannenden 36 Monate.
Ch. Brath, GR und das Leitungsteam des Pastoralen Raums Neukölln-Süd

 
 
 
 
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